Transportregeln

Allgemein

Die Funktion ermöglicht die Zuordnung der verfügbaren Transportaufträge zu Ressourcen, bspw. definierten Flurförderzeug(typen). Sie bietet die Option Zwischenziele als Übergabepunkte zwischen Quell- und Ziellagerplatz anzugeben.

Transportmenüs
Die Einträge für Transportmenüs (Ressourcen) können über die Eingabewerte gepflegt werden. Die Anzahl der Transportmenüs ist nicht beschränkt.

Zonentyp: „Transport Routing“
Die Definition von Zwischenzielen erfolgt mit dem Zonentyp „Transport Routing“. Die Zonen werden wie beim „Lagerbereich Code“ mit einem eindeutigen Namen angelegt (Strategien =› Zonenwerte => Transportrouting) und in der Lagerübersicht dem jeweiligen Knoten zugeordnet.


Transport Routing

In der Konfiguration des Transport Routings (Transport → Transport Routing) werden einer Ressource Quell- und Zielzone (zusätzlich ein Zwischenziel, wenn die Zielzone nicht direkt mit der Ressource erreichbar ist) zugeordnet.

Das System prüft für alle aktuellen und künftigen Transportaufträge die Matrix in absteigender Reihenfolge auf Übereinstimmung zwischen TA und Parametern. Beim ersten positiven Abgleich wird der TA in das jeweilige Menü sortiert.

In der Übersicht der Transportaufträge → Alle Kategorien werden nur die im „Transport Routing“ konfigurierten Ressourcen angezeigt.

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Beim Scan des Zwischenziels werden gepflegte Kapazitäten berücksichtigt:

Auf diesen Übergabestationen können beispielsweise nur jeweils eine Palette abgestellt werden:

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Es erfolgt ein Hinweis an den ausführenden Mitarbeiter, wenn die Kapazität erreicht ist.


Sortierziele

Es soll die Möglichkeit geschaffen werden die Ziel-Bereitstellungsfläche je nach Carrier am Kundenauftragskopf zu steuern. Die Herausforderung bei nur einer Bereitstellungsfläche ist, dass bei mehreren Spediteuren alle Aufträge auf eine Bereitstellungsfläche gebucht werden. Mit mehreren Bereitstellungsflächen werden die Prozesse besser überblickt.

In Abhängigkeit vom Spediteur, der Relation und dem Tarif im Kundenauftragskopf kann jedem Kundenauftrag eine bestimmte Bereitstellungsfläche im COGLAS zugewiesen werden. Bspw. DHL-KEP-Bereitstellungsfläche im COGLAS.

COGLAS Einstellungen:

  • Lageroptionen: Transport → Sortierziele aktivieren (Neustart notwendig)

  • System: Eingabewerte → Relation und Tarif bearbeiten (Relation und Tarif können im Kundenauftragskopf eingetragen werden)

Pfad: System → Transportregeln → Sortierziele

Feldname

Beschreibung

1

Priorität

Von 1 nach absteigend erfolgt die Prüfung der Einträge.

2

Name

Beliebig wählbar.

3

Spediteur

Alle Geschäftspartner vom Typ „Spediteur“

4

Konditionen / Bedingungen

Bereitstellungsziele abhängig von Relation und / oder Tarif

5

Strategie

  • Frei konfigurierbar in System → Strategie → Strategien

  • Strategie Art (DE): Bereitstellung WA (EN: Staging outbound)

  • Die Systemzone “Abrüstung Bereitstellung WA” muss für die Bereitstellungsflächen vergeben werden!

6

Auf / ab

Position nach oben / unten verschieben.

7

Entfernen

Position löschen.

Konfiguration:

  • Lageroption (Sortierziele) durch Kundensupport aktivieren und Festlegung von Spediteuren, Relationen (optional) und Tarifen (optional)

  • COGLAS: System → Transportregeln → Sortierziele: Bearbeitung der Prioritäten (Prüfung absteigend), Namen, Spediteure, Abhängigkeiten (Relation und Tarif) sowie die Strategien (Art: Bereitstellung WA)

  • Bemerke: Jeder Spediteur kann mittels der Relation und / oder Tarif verschiedene Bereitstellungsflächen mithilfe der Strategien als Zielpunkt im COGLAS besitzen.


Verladeziele

Aufbauen auf den Sortierzielen werden mittels der Verladeziele die Verknüpfung zwischen zuvor festgelegten Bereitstellungsflächen (in Sortierzielen) und den WA-Toren realisiert. Die automatische Tourerstellung und / oder Transportaufträge sowie die sukzessive Verladung sind Einstellungsmöglichkeiten bei den Verladezielen.

COGLAS Einstellungen:

  • Lageroptionen: Transport → Sortierziele aktivieren (Neustart notwendig)

  • Transportregeln → Sortierziele → Sortierziele für Spediteure erstellt

Pfad: System → Transportregeln → Verladeziele

Feldname

Beschreibung

1

Priorität

Von 1 nach absteigend erfolgt die Prüfung der Einträge.

2

Name

Beliebig wählbar.

3

Einstellungen

Automatische Tourerstellung

  • Auswahl = AutoCreateTour

  • Optionen = an/aus

  • Generiert eine Tour, wenn es keine aktive oder offene Tour zum Carrier gibt.

Transportaufträge erstellen

  • Auswahl = CreateTransferOrder

  • Optionen = an/aus

  • Erstellt automatisch einen Transportauftrag.

Sukzessive Verladung

  • Auswahl = GradualLoadingMode

  • Auswahl = Leer, Bereit zur Verladung, Verpackt

  • Kundenaufträge sind bereits einer Tour zugeordnet, bevor diese kommissioniert sind. Sobald ein Auftrag den Kopfstatus “Verpackt” erhält, werden für alle Packstücke TAs zur Verladung erstellt → Ausgelöst durch Einstellung am BP-Carrier: “Gradual loading mode = Completely packed“

4

Ladebereich

Tor 1-n

5

Auf / ab

Position nach oben / unten verschieben.

6

Entfernen

Position löschen.

Konfiguration:

  • Transportregeln → Sortierziele → Sortierziele für Spediteure erstellt

  • COGLAS: System → Transportregeln → Verladeziele: Bearbeitung der Prioritäten (Prüfung absteigend), Namen (vorgegeben aus Sortierzielen, Einstellungsmöglichkeiten:

    • Sukzessive Verladung: Sobald ein Auftrag den Kopfstatus “Verpackt” inne hat, werden für alle Packstücke TAs zur Verladung erstellt

    • Automatische Tourerstellung: Generierung einer Tour, sobald es keine aktive oder offene Tour zum Spediteur vorhanden ist

    • Transportauftrag erstellen: Automatische TA-Erstellung

  • Verladebereich: Tor 1-n

Beispielkonfigurationen

Transportrouting

Szenario:

In einem Lager sind verschiedene Bereiche vorhanden und es sollen Transporte in diesen Bereich einsortiert werden. Für Transporte in den Lift, soll ein Transport zu einem Zwischenziel erzeugt werden.

Einstellungen:

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Gestaffelter Kundenauftragsstart

Szenario:

Picks oder Transporte aus einem bestimmten Bereich sollen zuerst gestartet werden. Es anschließend sollen weitere Bereiche folgen. In dem Beispiel werden erst die Bereitstellungen aus dem Block gefahren, anschließend Picks aus DLK und HRL und zum Schluss dann Fachboden.

Einstellungen:

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Beispielauftrag: CO2605191380

Sortierziele

Szenario:

Verpackungseinheiten sollen nach der Verpackung, Spediteurs abhängig sortiert werden.

In diesem Szenario erhalten Pakete von DHL nach dem Verpacken einen Transport mit der gewünschten Strategie.

Einstellungen:

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Verladeziele

Szenario:

Für einen Spediteur soll ein Transportauftrag bei der Verladung erstellt werden. Transportauftrag erstellen ist auf “Ja” gestellt. Durch Automatische Tourerstellung =”Ja” wird immer automatisch eine Tour für den Spediteur aufgemacht. Die sukzessive Verladung sorgt dafür, dass nach erreichen des Status die Lagereinheit automatisch der Tour hinzugefügt wird.

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Kommissionierregeln

Szenario:

Pickzonen sollen nacheinander bearbeitet werden. Dabei sollen KLT-Behälter intern weitergeroutet werden.

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Kommissionier Abrüstregeln

Szenario:

Nach der Kommissionierung soll der KLT unter bestimmten Regeln zu einem Ziellagerplatz gebracht werden. Beispielsweise Picks die aus dem Fachboden kommen, sollen in den Zielbereich für Fachbodenbehälter gebracht werden.

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