Allgemein
Wenn ein Mandant die SSCCs der bereits bei uns eingelagerten Bestände nicht mehr benennen kann, gibt es drei Möglichkeiten, den Bestand dennoch systemseitig zu erfassen:
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Erfassung aller realen SSCCs
Die technisch sauberste Lösung: Reale Bestände werden mit realen SSCCs erfasst. Erfordert jedoch den größten Aufwand, da jede Palette einzeln identifiziert werden muss. -
Erfassung der Bestände mit Dummy-SSCC
Der Gesamtbestand (z. B. 50.000 kg) wird anhand des bekannten Palettengewichts (z. B. 500 kg/Palette) in Paletten aufgeteilt – hier: 100 Paletten à 500 kg. Jede dieser Paletten erhält eine Dummy-Nummer (z. B. 9900000001, 9900000002, …). Wird im Transportprozess eine Dummy-Nummer angezeigt, muss der Mitarbeiter Charge etc. selbst kontrollieren und die Palette per OK-Button bestätigen. Sobald keine 99er-Dummy-Nummern mehr im System vorhanden sind, wird der OK-Button ausgeblendet. -
Erfassung des Gesamtbestandes auf einer Lagereinheit (LE) pro Artikel
Der komplette Bestand eines Artikels liegt auf einer Sammel-LE. Die Mengen werden über den Kommissionierprozess bestätigt (z. B. "Nimm 5.000 kg von Artikel XY"). Nachteil: Für die Verladung ist nicht erkennbar, wie viele Einzelpaletten das sind – bekannt ist nur die Gesamtmenge.
Empfehlung: Variante 1 ist die sauberste Lösung. In der Praxis vereint Variante 2 (Dummy-SSCC) meist die meisten Vorteile aus Aufwand und Kontrolle.
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